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WirkungSchwarzer Tee:
| Fermentierter Tee, dessen Blätter während der Fermentation (Oxydations- oder Gärungsprozeß) rot und durch die Trocknung schwarz werden. Die Inhaltsstoffe sind identisch mit dem im Kaffee vorkommenden Koffein. Die Wirkung von Koffein im Tee ist jedoch anders als vom Koffein im Kaffee. Dafür verantwortlich ist das Tannin (Gerbstoff) im Tee, an dem das Koffein chemisch gebunden ist und somit langsamer vom Körper aufgenommen wird. Tein verstärkt die Gehirndurchblutung und erhöht den Gehirnstoffwechsel, wirkt belebend und steigert die Konzentrationsfähigkeit, Reaktions- und Assoziationsfähigkeit.
Zubereitung: Frisches Wasser verwenden und immer abkochen. Sollte das Wasser stark kalk- und chlorhaltig sein, empfiehlt es sich, das Wasser zu filtern. Schwarzer Tee immer kochend oder siedend übergießen. Gut geeignet zum Aufbrühen sind Teefilter, Stoffnetze, wenn nur eine Art von Tee verwendet wird oder Dauerfilter-Einsätze für Tassen und Kannen. Die Ziehzeit ist für jede Sorte individuell. Bei unseren Tees ist die jeweilige Ziehzeit, Dosierung, Temperatur entweder auf dem Etikett oder auf einem separaten Beiblatt angegeben. | | | | Rooibos Tee: | Tee aus Südafrika ergibt - oder aromatisiert - ein köstliches und bekömmliches Getränk. Er ist koffeinfrei und enthält zahlreiche gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Ob heiß oder kalt getrunken ist er ein Genuß. | | Lapacho Tee: | Die Inkas nennen ihn Baum des Lebens. Lapachobäume können bis zu 700 Jahre alt werden. Lapacho ist die fein geschnittene innere Rinde des Baumes. Diesem Tee werden allerlei gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt, die historisch belegbar sind. Lapacho ist koffeinfrei und reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. | | Früchtetee: | Früchteteemischungen wurden in den letzten Jahren immer beliebter. Aromatische Fruchtstücke, Beeren, Hibiscus, Hagebutten und Blüten werden zu köstlichen Mischungen vereint und mit Aromen fein abgerundet. Aus diesen Mischungen lassen sich exquisite Teegetränke zubereiten, erfrischend und kühlend, wärmend und entspannend, je nach Art ihrer Zutaten. Sie zaubern das exotische Flair tropischer Früchte, den Duft heimischer Obstgärten, den herben Geschmack wilder Waldbeeren in die Teetasse. Ob heiß oder kalt serviert, sie sind ein Genuß.
Zubereitung: Wenn nicht anders erwähnt, pro Tasse einen gehäuften Teelöffel Früchtetee mit kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen. Wir empfehlen, etwas Zucker zur Abrundung des Geschmackes hinzuzufügen. | | Grüner Tee: | Bei der Herstellung wird der natürliche Fermentationsprozeß verhindert, der sonst von den Enzymen in den Zellen der frisch gepflückten Blättern ausgelöst wird. Durch Hitzeeinwirkung werden die Enzyme in den Zellstrukturen der Teeblätter abgetötet und somit die Fermentation verhindert, denn sonst würde Schwarzer Tee entstehen. Der Grüne Tee ist ein Gesundbrunnen seit Jahrtausenden. Er enthält unter anderem Vitamin C und B 1, Calcium und weitere Vitamine und Mineralien.
Zubereitung: Grüntees dürfen nicht kochend aufgebrüht werden. Das Wasser muss abgekocht werden und man läßt es anschließend wieder auf eine Temperatur zwischen 50° und 85° abkühlen. So bleiben die Vitamine im Tee erhalten und er wird nicht bitter. Achten Sie bitte auf unsere Etiketten oder Beiblätter, auf denen für jeden Tee die ideale Aufbrühtemperatur angegeben ist. Grüner Tee kann bis zu 3 x mit denselben Blättern aufgebrüht werden. Er ist daher besonders ergiebig. | | Kräuter- und Gewürztee: | Schon seit der Antike werden Kräutertees wegen ihrer wohltuenden Wirkung für Nerven und innere Organe geschätzt und empfohlen. Doch selten sind diese Produkte direkt aus der "Apotheke Gottes" auch in geschmacklicher Hinsicht göttlich. Auch hier kann man sagen, erst der richtige Mix macht's. Der fein dosierte Zusatz von Gewürzen, Blüten und Aromen bringt die Vollendung des Geschmacks, der auch anspruchsvolle Gaumen überzeugen wird. Ernährungswissenschaftler haben es bestätigt: Der Geschmack und das Aroma sind kein überflüssiges Beiwerk, sondern beeinflussen direkt, wie gut Nahrungsbestandteile vom Körper aufgenommen werden können.
Zubereitung: Eine genaue Dosierung für Kräutertee ist schwer festzulegen, da Größe und Schwere der Kräuterblätter sehr unterschiedlich sind. Unsere unverbindliche Empfehlung ist, einen gehäuften Teemaßlöffel pro große Kräuterteetasse. Zu nehmen. Je nach individuellem Geschmack kann diese Menge etwas variiert werden. | | Mate-Tee: | Die südamerikanische Urwaldpflanze Mate ist der einzige koffeinhaltige Kräutertee. In Europa wird Mate vor allem wegen seiner Fähigkeit getrunken, Hunger zu dämpfen. Mate enthält zahlreiche Vitamine und soll deshalb nicht mit kochendem Wasser übergossen werden. |
Alle Tee-Kräuter sind biologisch abbaubar. Für alle Tees gilt generell, daß man sie mit kochend heißem Wasser übergießt. Die Blätter können nur dann ihre Inhaltsstoffe optimal ans Wasser abgeben, wenn die Blätter frei im Wasser schwimmen können. Wenn der Tee seinen vollen Geschmack erreicht hat, werden die Blätter mit einem Teesieb gefiltert. Nur dann kann sich der volle Geschmack und auch die Wirkung der einzelnen Kräuter entfalten. In Tee sind Vitamine und Mineralien vorhanden, die durchaus auch bei einer Heilung helfen können.

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Publiziert am: Dienstag, 04. Januar 2005 (3437 mal gelesen)
Copyright © by Teehandel Mia Hesslinger
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